Mit ihren Filmen steht die Regisseurin und Produzentin Birgit Schulz für engagierte kulturelle, politische und feministische Dokumentarfilme, die auf Festivals weltweit eingeladen wurden und zahlreiche Preise erhielten.
Nach dem Studium der Germanistik, Biologie und Philosophie an der Universität Bonn und einer Ausbildung zur Photographin arbeitete Birgit Schulz zunächst 3 Jahre als Kulturredakteurin für das Kölner Monatsmagazin Stadtrevue und anschließend als Redakteurin und Filmemacherin für den WDR. 1993 gründete sie ihre Firma Bildersturm Filmproduktion GmbH. Seitdem realisierte sie als Regisseurin und Produzentin über 70 Dokumentarfilme für Kino und TV, von denen viele auf internationalen Festivals gezeigt wurden.

Birgit Schulz’ Kinodokumentarfilm Die Anwälte – Eine deutsche Geschichte zählte zu den fünf erfolgreichsten deutschen Kinodokumentarfilmen des Jahres 2009. Der Film wurde 2010 mit dem Phönix-Dokumentarfilmpreis und 2011 mit zwei Grimme-Preisen ausgezeichnet.
2018 erhielt Birgit Schulz für den internationalen Episodenfilm grenzenlos – Geschichten von Freiheit und Freundschaft auf dem Münchner dok.Fest den VFF Dokumentarfilm Produktionspreis.
2024 feierte der Kinodokumentarfilm Petra Kelly – Act Now! auf dem Filmfest München 2024 seine Weltpremiere und wurde u.a. auf das Doc New York City Festival in die USA und das Festival International de Cine de Morelia nach Mexiko eingeladen. 2025 erhielt Birgit Schulz den Deutschen Filmpreis LOLA. Der Film von Doris Metz zählt inzwischen über 32.000 KinobesucherInnen und wurde 2026 noch mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Was an Empfindsamkeit bleibt von Daniela Magnani Hüller feiert seine Weltpremiere auf der Berlinale 2026 und ist weltweit auf Festivals zu sehen. Er war für den Berlinale Dokumentarfilmpreis nominiert und erhielt eine „special mention“ von der Berlinale-Dokumentarfilm Jury. Auf dem DOKFEST München 26 wurde die Regisseurin zudem mit dem Student Award für den besten Abschlussfilm aller deutschen Hochschulen ausgezeichnet.
Als Produzentin realisierte Birgit Schulz im Laufe der letzten 20 Jahre national und international erfolgreiche und preisgekrönte Kino- und TV-Dokumentarfilme wie Playing God von Karin Jurschick, Richard Deacon – In Between und Voices of Violence von Claudia Schmid, Bloß keine Tochter – Asiens Frauenmangel und die Folgen von Antje Christ & Dorothe Dörholt, Der Ast, auf dem ich sitze von Luzia Schmid, Algorithmen – die unberechenbare Gefahr von Dorothe Dörholt, Die Kinder aus Korntal von Julia Charakter, Heinrich Böll – Katharina Blum lebt von Cordula Echterhoff, Anja Niedringhaus – die Fotografin und der Krieg von Sonya Winterberg, .
Weitere Kinofilme sind in Vorbereitung oder werden gerade produziert.
Filmographie Birgit Schulz als Autorin & Regisseurin (eine Auswahl)
Der Illusionist
Ein Film von Birgit Schulz, 94‘, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, in Koproduktion mit 3Sat-Dokumentarfilmzeit, 2022,
Weltpremiere Film Festival Cologne, 2022, Kinostart 2023
Missing Movies / grenzenlos – Geschichten von Freiheit & Freundschaft
Episodenkinofilm für Kinder in Flüchtlingssituationen
Von Filmemacher*innen aus 7 Ländern, 90‘, Gesamtkonzept Birgit Schulz, in Koproduktion mit dem WDR, In Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut, gefördert von der Film- und Medienstiftung und dem BKM
VFF Dokumentarfilm Produktionspreis, München 2018
Domian – Interview mit dem Tod
Ein Kinodokumentarfilm von Birgit Schulz, 90’ / 45’
In Koproduktion mit Gemini Film, Library GmbH und dem WDR, 2015
Zum Glück Deutschland – ein anderer Blick auf unser Land
Ein Film von Birgit Schulz & Luzia Schmidt, 90’
Gewinner ARD-Dokumentarfilmwettbewerb
Gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, in Koproduktion mit der ARD, 2015
Die Grünen – Der lange Marsch zur Macht
Ein Film von Annette Zinkant und Birgit Schulz, 90’/45’
im Auftrag von WDR/ARD, 2013
Allah in Ehrenfeld – Der Bau der Kölner Moschee
Ein Film von Birgit Schulz und Gerhard Schick, 90’
im Auftrag von WDR/SWR / Rotarischer Medienpreis 2013
Die Anwälte – Eine deutsche Geschichte
Ein Kinodokumentarfilm von Birgit Schulz, 90‘, TV: 90‘/ 60’
Gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, FFA und DFFF,
in Koproduktion mit WDR/ARTE/NDR/RBB / Grimme Preise 2011 für Regie & Schnitt / Phoenix Dokumentarfilm Preis 2010
Wir haben abgetrieben – Das ende des Schweigens
Ein Film von Birgit Schulz, 52
Im Auftrag des NDR, in Zusammenarbeit mit ARTE und RBB, 2011
A right to live – Aidsmedikamente für Millionen
Ein Film von Birgit Schulz, 45’
im Auftrag von ARTE/WDR / Juliane-Bartel-Preis 2007, Frauenmedienpreis des Landes Niedersachsen, 2006
Geistesgegenwart – Die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich
Ein Film von Birgit Schulz, 52’
im Auftrag von arte / WDR / Juliane-Bartel-Preis 2007, Frauenmedienpreis des Landes Niedersachsen /Silver Award, WorldMediaFestival Hamburg, 2005
Filmographie als Produzentin siehe auch: www.bildersturm-film.de
Autorin: Birgit Schulz

Quelle:
Material Kölner Frauengeschichtsverein
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