Maria mit ihrer Schwester Ana de Alvear 1997
© Wolfgang Lehmann

Maria de Alvear wurde 1960 in Madrid geboren und zog 1982 nach Köln, um ihr Musikstudium zu beginnen.

Früh mit dem Bernd-Alois-Zimmermann-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet, studierte sie Neues Musiktheater bei Mauricio Kagel. Seit 1998 arbeitet sie u.a. regelmäßig mit ihrer Schwester, der Video-Künstlerin Ana de Alvear, als auch mit Isaac Julien zusammen.

Ihre meist interdisziplinär und multimedial angelegten Werke werden weltweit von renommierten Interpreten wie dem Ensemble Modern, Basel Sinfonietta, Ensemble Musikfabrik und dem Orchester des Hessischen Rundfunks u.v.a. aufgeführt. Sie arbeitet mit zahlreichen Solisten, Orchestern und Ensembles weltweit. Sie gab zahlreiche Konzerte in Europa, den USA und Kanada, u.a. in der Glenn Gould Concert Hall, Toronto; im Lincoln Center, New York; bei den Donaueschinger Musiktagen, bei den Darmstädter Tagen für Neue Musik; im Festspielhaus Hellerau in Dresden; an der University of Waterloo, Ontario; im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid u.v.a.m. Zahlreiche Aufführungen wurden für TV- und Rundfunksendungen u.a. vom SWR, WDR, Arte und CBC/Radio- Canada aufgezeichnet.

1998 gründete sie den Musikverlag WORLD EDITION sowie 2003 die Zeitschrift KunstMusik.

2014 wurde Maria de Alvear mit dem Spanischen Nationalpreis für Musik in der Sparte Komposition ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung durch König Felipe VI und Königin Leticia von Spanien fand am 1. Juni 2016 in der Kathedrale von Palencia statt. 2017 wurde Maria de Alvear als neues Mitglied in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen. Maria De Alvear lebt seit 2019 wieder in Madrid.

Festival in Linz
© Reinhard Winkler

Maria de Alvear

Weitere Informationen auf ihrer Website Maria de Alvear I Composer und http://www.world-edition.com/

Ausgewählte Werke

Magna Mater Deutsche Erstaufführung : 25.06.2014 Köln, Kunststation St. Peter

Vagina, Ritual für Solistin und Ensemble (1996)

Sexo, Ritual für Frauenstimme, Violine und großes Orchester (1991)

Im Gespräch mit Kunstdirektorin Marie-Therese Rudolph in Linz
© Reinhard Winkler
Festival in Linz
© Reinhard Winkler